Text von Montag, 10. Mai 2004
Neu auf der Bühne: Marburg Acoustic Company | ||
Marburg * (fjh/pm)
Zum ersten Mal stellt sich die Marburg Acoustic Company amw Donnerstag (13. Mai) in der Waggonhalle der Öffentlichkeit vor. Zum außergewöhnlichen Konzept dieser professionellen Band gehört nicht nur, dass sie Songs von Coldplay, Marla Glenn, Ben Harper und vielen anderen Musikern rein akustisch interpretiert; noch interessanter ist die Instrumentalbesetzung mit zwei Gitarren, Schlagzeug und Streichinstrumenten. Die Band verspricht kraftvolle Arrangements von alternativer Popmusik. Mit von der Partie sind dabei neben Frontman Christian Wustrau der Gitarrist Johannes Tumyogi-Csapo, Thomas Schlidt an den Drums, die Geigerin Heidrun Schlippe, der Musiklehrer Gerd Schiebl am Cello und ein Überraschungsgast. Weiter geht das Wochenende in der Waggonhalle dann mit Tanztheater. Von Freitag (14. Mai) bis Sonntag (16. Mai) präsentiert das "Theater Mimodram" seine Interpretation von William Shakespeares " Hamlet". Dem Genie des britischen Dichters blieb kein Abgrund der menschlichen Seele verborgen. Der ungeheuren Faszination, die von seinem Drama "Hamlet" ausgeht, konnte sich auch "Mimodram" nicht entziehen. So schufen die fünf Künstler nach der erfolgreichen Produktion des "Faust" und von "Don Juan" einen weiteren Höhepunkt in ihrer Klassik-Reihe. Ihr "Hamlet" ist ein ein ungewöhnliches Schauspiel an der Grenze zwischen Tanz und Pantomime. So gelingt es den Akteuren im ständigen Wechsel zwischen konkreten Szenen und abstrakten Ritualen, die Zuschauer in ein - bis dahin nicht gekanntes - Theater-Erlebnis zu entführen. Diese "Hamlet"- Inszenierung ist kein "SCHAUSPIEL OHNE WORTE", sondern ein Gesamtkunstwerk aus Musik, Tanz, Mimentheater und Lichtgestaltung, bei dem auf das gesprochene Wort verzichtet wird. Damit eröffnen sich nicht nur neue Gestaltungs-, sondern auch neue Interpretationsmöglichkeiten. | ||
Ihr Kommentar |
© 2004 by fjh-Journalistenbüro, D-35037 Marburg